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Wasserwechsel im Teich – zurück auf Werkszustand

Wasserwechsel Teich

Ein gesunder Gartenteich ist voller Leben – und angefüllt mit sauberem Wasser. Sinkt der Wasserstand, ändert sich die Wasserqualität. Wollen Sie Problemen für Flora und Fauna zuvorkommen, können Sie mit einem Wasserwechsel optimale Grundlagen für ein harmonisches Biotop schaffen. So bleiben die Wasserwerte stets im grünen Bereich, der Bildung von Algen wird entgegengewirkt und Fische sowie Teichbesitzer und -Besitzerinnen freuen sich gleichermaßen.

Wir erklären, wie Wasserwechsel im Teich funktioniert und wann Sie das Rücksetzen auf Werkszustand für Ihren Gartenteich nicht mehr hinauszögern sollten.

Teilwasserwechsel oder kompletter Wasserwechsel im Teich – Welchen Sinn hat das?

Genau betrachtet ist Teichwasser gleichzeitig Lebensgrundlage, Bedrohung und Messgröße für den Zustand Ihres Gartenbiotops. Es enthält die wichtigen Nährstoffe für Tiere und Pflanzen, aber auch deren Futter, ihre Ausscheidungen und andere mögliche Hinterlassenschaften. Zudem sind auch Schlamm und Bakterien Teil des Gartenteich Biotops.

Durch Verdunstung nimmt die Wassermenge gerade im Sommer ab, dadurch steigt die Konzentration an Schadstoffen, während etwa die Sauerstoffsättigung abnimmt. Für einen gesunden Gartenteich muss jede Komponente im Gleichgewicht sein. Daher ist der Teichwasserwechsel so entscheidend.

Ein teilweiser Wasserwechsel im Teich ist eine regelmäßige Pflegemaßnahme für Ihren Gartenteich, mit dem Sie den Wasserstand erhöhen, die Stoffkonzentrationen ausgleichen und gleichzeitig abgestorbenes biologisches Material sowie Extremente entfernen. So verhindern Sie, dass es zu Problemen wie zu einem Befall von Algen kommen kann.

Insbesondere in Teichen mit wertvollen Fischen (wie dem Koi oder anderen Verwandten) hat das regelmäßige Nachfüllen oberste Priorität.

Achtung: Der vollständige Teichwasserwechsel birgt auch Risiken, die Sie kennen müssen! Der vollständige Wasserwechsel im Teich ist zuallererst eine akute Maßnahme, die nicht nur aufwendig ist, sondern auch das natürliche Mikroklima des gewachsenen Biotops Gartenteich zerstört. Nach dem Wechsel kann es etwas dauern, bis sich Tiere und Pflanzen wieder rundum wohlfühlen. In diesem Fall müssen Sie vorsichtig vorgehen.

Als Rumdumschlag für einen sauberen und lebenswerten Teich – unabhängig von der Größe des Gewässers - sollte der komplette Gartenteich-Wasserwechsel jedoch sowohl bei sichtlicher Verschlechterung der Wasserqualität als auch nach extremen Jahreszeiten durchgeführt werden. Die beste Zeit dafür ist, wenn vierbeinige Teichbewohner bereits oder noch in ihre Heimatbiotope abgewandert sind.

Wann wird ein (kompletter) Wasserwechsel im Teich nötig?

Bevor Sie sich über einen kompletten Wasserwechsel ihres Gartenteichs Gedanken machen müssen, reicht zunächst ein Blick auf den Wasserstand: Sinkt dieser durch Verdunstung oder Pflanzenaufnahme zu sehr, müssen Sie das Wasser zumindest nachfüllen. Damit stellen Sie zuallererst sicher, dass die Nitrit- und Ammoniumkonzentration sowie die Partikeldichte im Wasser nicht auf ein für Flora und Fauna ungesundes Maß steigt.

Achtung! Eile ist geboten, wenn sich unabhängig vom Wasserstand die Wasserqualität sicht- und fühlbar verschlechtert. Denn eine gute Teichwasserqualität für das Mikroklima unerlässlich. Die Anzeichen für einen dringenden notwendigen Wasserwechsel sind eindeutig:

  • Das Teichwasser sieht grün oder schlammig aus (auch nach der gründlichen Reinigung mit einem Schlammschauger)
  • Die Wasserkonsistenz ist geleeartig
  • Schlagartiges Algenwachstum
  • Das Wasser riecht modrig, faulig oder einfach unangenehm
  • Das Wasser wurde kontaminiert – durch Dünger oder andere Schadstoffe
  • Die Teichfolie ist beschädigt
  • Fische werden krank oder sterben

Gut zu wissen: Auch wenn Sie Ihren Teich neugestalten möchten, kommen Sie um den kompletten Wasserwechsel Ihres Teichs nicht herum.

Mit regelmäßigen Maßnahmen zur Teichpflege im Herbst oder Frühjahr können Sie den Gartenteich Wasserwechsel zwar lange hinauszögern, doch die Wasserqualität nimmt auch damit schnell wieder ab. Der Wasserwerkszustand hat längerfristige Effekte.

Welches Wasser nutze ich für den Wasserwechsel?

Damit die Auffrischung bzw. der Neustart Ihres Gartenteichs gelingen kann, müssen sich Bestands- und Frischwasser in ihren physikalisch-chemischen Eigenschaften ähneln. Sonst versetzen Sie Tieren und Pflanzen einen buchstäblichen Schock, der langfristige Konsequenzen für das Leben im Wasser hat.

Die wichtigsten Wasserparameter, mit denen Sie auch den generellen Zustand Ihres Teichbiotops ermitteln können, sind die Wasserhärte, die Sauerstoffsättigung, der pH-Wert und die Konzentration von Stoffen wie Phosphat, Ammonium oder Nitrit.

Zum Auffüllen können Sie Leitungswasser, Regen- oder Brunnenwasser verwenden. Leitungswasser ist meist die beste Wahl, solange es folgende Grundbedingungen erfüllt:

  • Möglichst neutraler pH-Wert (um 7)
  • Höchstens mittlere Wasserhärte (bis 14° dH)
  • Frei von Chlor oder Rost
  • Möglichst geringe Phosphatkonzentration
  • Sauerstoffreich

Fällt Regenwasser vom Himmel, sollten Sie darauf achten, ob es den pH-Wert des Teichs nicht zu sehr in den sauren Bereich verschiebt. Insbesondere nach starken Gewittern ist messen angesagt.

Gesammeltes Regenwasser sollte ebenfalls einen pH-Wert von mindestens 6 aufweisen, darf also nicht zu sauer sein.

Grund- bzw. Brunnenwasser besitzt meist eine hohe Eisenoxid-Konzentration – führt also gelösten Rost. Wichtig ist vor allem, dass Sie das Wasser von Kohlendioxid befreien (entgasen) und lebenswichtigen Sauerstoff für das Teich-Biotop zurückführen. Das geht einfach: Lassen Sie das Brunnenwasser so lange stehen, bis sich die Rostpartikel abscheiden. Die Sauerstoffzufuhr können Sie mit einer Membranpumpe beschleunigen.

Bei allen Wasservarianten müssen Sie mögliche Temperaturunterschiede zwischen Teich- und Frischwasser beachten. Sind diese zu groß, ist der Schock für Tiere und Pflanzen besonders intensiv.

Generell gilt: je mehr Wasser Sie austauschen, desto geringer muss der Temperaturunterschied sein. Dürfen es bei einer Austauschmenge von einem Viertel noch bis zu zehn Grad sein, sind es bei der Hälfte nur noch fünf Grad Celsius. Bei einem kompletten Wasserwechsel im Teich achten Sie unbedingt auf dieselbe Temperatur von Frischwasser und Restwasser.

Teilweiser Wasserwechsel im Teich – So gehen Sie vor

  1. Um das Teichklima sanft auszubalancieren, sollten Sie etwa nur ein Fünftel bis ein Viertel des Wassers erneuern.
  2. Zum Absaugen nutzen Sie am besten Ihren Schlammsauger. Damit entfernen Sie gleichzeitig auch Pflanzenreste und andere Rückstände, die sich später zu Problemen entwickeln könnten.
  3. Gleichzeitig führen Sie neues Wasser hinzu und achten dabei darauf, dass sich der Wasserspiegel möglichst nicht ändert.
  4. Um die Teichbewohner müssen Sie sich keine Gedanken machen, ein Schlammsauger arbeitet tierfreundlich, sie halten sich durch Vibrationen und Geräusche schon selbst davon fern.

Kompletter Wasserwechsel im Gartenteich – So wird’s gemacht

  1. Bevor Sie im kompletten Gartenteich das Wasser wechseln, bringen Sie erst einmal die Bewohner in Sicherheit. Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem Blogartikel zur Teichreinigung und Fisch-Unterbringung.
  2. Für den kompletten Wassertausch saugen Sie den Teich mit Ihrem Schlammhexe Schlammsauger bis auf eine Restmenge von rund 5% leer.
  3. Das verbleibende Bodensubstrat bildet so etwas wie eine biologische Ursuppe, die den Bauplan für das Mikroklima enthält und den Teichneustart möglichst sanft und lebensfreundlich macht.
  4. Nutzen Sie die Gelegenheit, um die Teichfolie zu kontrollieren oder die Bepflanzung etwas aufzufrischen.
  5. Füllen Sie dann Frischwasser in derselben Wassertemperatur wie das abgesaugte Teichwasser nach.

Kontrollieren Sie anschließend noch einmal unbedingt die Wasserhärte, den Sauerstoffgehalt, den Phosphatwert und den pH-Wert. Erst dann dürfen die Bewohner wieder einziehen.

Haben Sie noch Fragen oder brauchen Sie Tipps? Wir helfen Ihnen gerne weiter. Retten wir gemeinsam Ihren Traumteich, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns an.

FAQs: Wasserwechsel Teich

Teichreinigung: Welche Gründe gibt es für einen Wasserwechsel?

Kontrollieren Sie regelmäßig die Wasserwerte des Teiches, können Sie schnell feststellen, wann Sie das Wasser ganz oder zumindest teilweise wechseln müssen. In den Sommermonaten sollten Sie versuchen, täglich die Wasserwerte zu kontrollieren, um bei Bedarf die entsprechenden Maßnahmen einzuleiten. Ein Wasserwechsel kann aus verschiedenen Gründen erforderlich werden:

  1. Wenn die Nitritkonzentration im Wasser zu hoch und auf ein für die Fische nicht mehr verträgliches Maß angestiegen ist. Die Ausscheidungen der Fische können zu einer erhöhten Ammonium- und Nitritkonzentration führen.
  2. Wenn die Algenkonzentration im Teich zu stark zunimmt
  3. Wenn gedüngte Gartenerde durch starke Regenfälle in den Teich geschwemmt wurde
  4. Wenn das Teichwasser durch Pflanzenschutzmittel oder andere Schadstoffe verunreinigt ist
  5. Wenn Fische erkrankt sind und aus dem Teich entfernt werden müssen
  6. Wenn mehrere Fische in Ihrem Teich gestorben sind
  7. Wenn das Wasser unangenehm riecht
  8. Reinigung des Gartenteichs
  9. Umgestaltung des Gartenteichs
  10. Wenn das Wasser gekippt ist
  11. Wenn Sie Ihren Teich reparieren müssen

Wie oft sollte man das Wasser im Teich wechseln?

Es gibt keine Richtwerte, wie oft Sie das Wasser wechseln müssen. Ein Wasserwechsel im Teich ist erforderlich, wenn das Wasser übel riecht, wenn es gekippt ist, wenn sich viele Algen gebildet haben oder wenn Sie die Teichfolie reparieren müssen. Bei der Teichreinigung ist ebenfalls ein Wasserwechsel erforderlich.

Welches Wasser eignet sich für einen Wasserwechsel?

Nehmen Sie einen Wasserwechsel vor, sollte das Frischwasser die gleiche Härte wie das Teichwasser aufweisen. Bei Leitungswasser ist das meistens der Fall. Leitungswasser hat zumeist eine mittlere Härte und einen pH-Wert um den Neutralpunkt.

Ist das Leitungswasser gechlort, müssen Sie es entgasen, um das Chlor zu entfernen.

Regenwasser können Sie für den Gartenteich verwenden, wenn der pH-Wert nicht unter 6 liegt. Bei einem pH-Wert unter 6 ist das Wasser zu sauer.

Grundwasser aus einer Quelle oder einem Brunnen enthält meistens nur wenig gelösten Sauerstoff. Es ist jedoch reich an Kohlendioxid und Eisen. Der Eisengehalt ist bei Wasser aus einem Tiefbrunnen besonders hoch. Dieses Wasser hat auch einen hohen Mangangehalt und sollte daher möglichst nicht für den Gartenteich verwendet werden.

Eisen und Mangan führen nicht nur zu einer Braunfärbung des Wassers, sondern sie können schlimmstenfalls auch das Wasser zum Kippen bringen. Dann ist ein erneuter Wasserwechsel erforderlich.

Wasser aus Flach- oder Schachtbrunnen ist besser für einen Wasserwechsel im Teich geeignet, da der Gehalt an Eisen und Mangan geringer ist. Befindet sich in der Nähe Ihres Brunnens eine landwirtschaftliche Fläche, kann die Phosphatkonzentration durch Jauche und Düngemittel erhöht werden. Eine hohe Phosphatkonzentration fördert die Algenbildung.

Ist Regenwasser gut für den Teich?

Wir halten fest: Regenwasser ist für den Gartenteich zwar prinzipiell nutzbar, praktisch jedoch ungeeignet, weil es meist nicht rein genug ist. Zudem gibt es einen weiteren Grund, wieso es nicht als Teichwasser verwendet werden sollte: Regenwasser ist nahezu mineralienfrei. Das ist problematisch, weil Mineralien für das Funktionieren des Teiches essenziell sind.

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